Naturgefahr Wasser
Da der Mensch die Landschaft stark in Anspruch nimmt und in der Vergangenheit in immer entlegenere Regionen vorgedrungen ist, kann die Kraft des Wassers auch zu einer Bedrohung werden und im Falle eines Ereignisses enorme Schäden anrichten. Zahlreiche Bauunternehmen und Ingenieure arbeiten darauf hin, Auswirkungen und Schäden in Folge von Hochwassern und anderen Naturkatastrophen so gering wie möglich zu halten.
Themenübersicht: Naturgefahren, Hochwasserschutz
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| Naturgefahren Naturgefahren schliessen alle Vorgänge und Einwirkungen der Natur ein, die für den Menschen und für Sachwerte schädlich sein können. In der Schweiz geht die Gefahr vor allem von Hochwassern, Stürmen, Lawinen, Erdrutschen oder Felsstürzen und auch von Erdbeben aus. Auch Trockenheiten und Hitze- oder Kältewellen gehören zu den hierzulande relevanten Naturgefahren. In den vergangenen Jahren konnte eine auffällige Häufung von Extremereignissen beobachtet werden - und es ist zu erwarten, dass sich dieser Trend im Zuge der Klimaänderung fortsetzen wird. Die Schäden, welche diese Naturkatastrophen verursachen, haben in den beiden letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Wohlstand und Mobilität der Menschen sind gestiegen, die Infrastrukturen sind verletzlich und die Raumnutzung ist nicht überall den Gefahren angepasst. Siedlungen und Infrastruktureinrichtungen werden immer dichter und die Sachwerte, die sich in gefährdeten Zonen befinden immer grösser. Dazu kommt, dass die Extremereignisse selbst auch intensiver werden. Es gibt keinen absoluten Schutz vor Extremereignissen. Die effizienteste Prävention bei Naturgefahren besteht darin, dass man versucht, den Gefahren auszuweichen und die Raumnutzung entsprechend anzupassen. Wo dies nicht möglich ist, werden Massnahmen baulicher oder organisatorischer Art eingesetzt, um die Gefahr abzuwenden oder die Schäden zu reduzieren. Einige Zahlen:
(Quellen: BAFU, Planat) |
Bundesstellen
Abteilung Gefahrenprävention, BAFU
Kantonale Ämter und Fachstellen
Abteilung Wald Kanton Glarus
Abteilung Naturgefahren Kanton Obwalden
Amt für Wald Graubünden
Amt für Forst und Jagd Kanton Uri
Amt für Wald und Energie Nidwalden
Dienststelle für Wald und Landschaft (DWL) Kanton Wallis
Ufficio dei Pericoli naturali, degli incendi e dei progetti Cantone Ticino
Hochschulen und Forschungsinstitute
WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF
WSL-Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft
Verbände und Fachvereine
Fachleute Naturgefahren Schweiz FAN
Nationale Plattform Naturgefahren PLANAT
Natural Hazards Competence Centre CENAT
Internationale Programme und Organisationen
IDRC International Disaster and Risk Conference
Plattform für Naturgefahren im Alpenraum PLANALP
Projekte
Gemeinsame Informationsplattform Naturgefahren GIN
Dienstleistungen und Bildungsangebote
Glacier Hazards and Society: Online Bibliographie und Hintergrundinformationen
Weitere Links
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| Hochwasserschutz
Als Hochwasser wird der Zustand in einem Gewässer bezeichnet, bei dem der Wasserstand oder der Abfluss einen bestimmten (Schwellen-)Wert erreicht oder überschritten hat. Ereignisse wie extreme Niederschläge, die entweder sehr heftig sind oder lange andauern, können ein Hochwasser auslösen. Ebenso kann starke Schneeschmelze zu einem Hochwasser beitragen. Hochwasser bedeutet grosse Wassermassen und oft auch hohe Geschwindigkeiten. Durch seine Wucht kann es Menschen und Material mit sich reissen und Bauwerke zerstören. Ufer- und Tiefenerosion können Fundamente von Bauwerken untergraben. Das mitgeschleppte Geschiebe eines Hochwassers führt oft zu Beschädigungen an Kulturland und Bauten. In der Schweiz wird insbesondere seit Mitte des 19. Jahrhunderts sehr viel für den Hochwasserschutz getan. Heute hat das Sichern des Unterhalts von bestehenden Schutzbauten erste Priorität. Im weiteren soll das Schadenpotential durch raumplanerische Massnahmen vermindert werden, indem gefährdete Gebiete nicht überbaut und Freiräume für Gewässer erhalten oder geschaffen werden. Reichen diese Massnahmen nicht, werden zeitgemässe aktive Massnahmen (z. B. Gerinneausbau, Rückhaltemassnahmen oder Ab- und Umleitung von Hochwasserspitzen) ergriffen, welche das Gefahrenpotential senken. Einige Zahlen:
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Bundesstellen
Hochwasser und Murgänge, BAFU
Kantonale Ämter und Fachstellen
Amt für Tiefbau Uri
Departement für Verkehr, Bau und Umwelt Kanton Wallis
Tiefbauamt Graubünden
Tiefbauamt Kanton Nidwalden
Ufficio dei Pericoli naturali, degli incendi e dei progetti
Hochschulen und Forschungsinstitute
Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau
EPF Lausanne Laboratoire de construction hydrauliques LCH
ETH Zürich Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie VAW
Hochschule für Technik Rapperswil - Fachstelle für Wasserbau
Verbände und Fachvereine
Schweizerischer Wasserwirtschaftsverband SWV
Verein für Ingenieurbiologie
Internationale Programme und Organisationen
IKSR Internationale Kommission zum Schutz des Rheins
International Group for Hydraulic Efficiency Measurements IGHEM
Projekte
Risikomanagement extremer Hochwasserereignisse
Integrale Gewässerentwicklung Rhone-Thur
Dienstleistungen und Bildungsangebote
Hochwasserinformation - SMS Service
Weitere Links
bpi ingenieure ag
Erosionsprozesse und Uferstabilität an Binnenseen EROSEE
Hydrologische Produkte des Bundesamtes für Umwelt BAFU - bei Hochwasser