19.11.2009
Membrantechnologie als Schlüsseltechnologie in der Wasseraufbereitung

Die Membrantechnologie spielt in der Trinkwasseraufbereitung eine immer wichtigere Rolle. Experten aus dem In- und Ausland diskutierten am 16. November 2009 in Dübendorf an einer vom Schweizerischen Verein des Gas- und Wasserfaches (SVGW) und dem Schweizer Wasserforschungsinstitut Eawag gemeinsam durchgeführten Tagung über den Stand dieser Technologie.

Quelle: Eawag - Das Wasserforschungs-Institut des ETH-Bereichs vom 17.11.2009
19.11.2009
Pflanzenschutzmittel - wie viel im Gewässer?

Vor der Zulassung eines neuen Pflanzenschutzmittels für die Landwirtschaft sind viele Fragen zu klären: Eine davon ist, ob Gewässerorganismen gefährdet werden. Falls ja sind Massnahmen zur Risikominderung oder eine Ablehnung des Zulassungsgesuchs nötig. Für diese Abschätzungen ist es wichtig, die zu erwartenden Mengen an Pflanzenschutzmitteln, die in die Gewässer gelangen, möglichst genau berechnen zu können. Deshalb arbeiten die Ökotoxikologie-Experten der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW an Berechnungs-Methoden, die eine laufende und zweckmässige Anpassungen an die neuesten Methoden und Verbesserungen erlauben – dies zum Schutz der Umwelt.

Quelle: AGROSCOPE vom 16.11.2009
12.11.2009
Öffentliche Umweltinfrastruktur in der Schweiz insgesamt 180 Mrd. CHF wert

Die öffentliche Umweltinfrastruktur der Schweiz hat einen Wert von rund 180 Mrd. CHF. In einer neuen Studie des Bundesamts für Umwelt BAFU wird dieser Betrag erstmals berechnet. Die künftige Finanzierung zum Erhalt und zur Erneuerung der Umweltinfrastruktur stellt eine grosse Herausforderung für Bund, Kantone und Gemeinden dar.

Quelle: Bundesamt für Umwelt BAFU vom 12.11.2009
12.11.2009
Bevölkerungsschutz-Konferenz 2009: Positive Zwischenbilanz und Ausblick auf weitere Reformschritte

Das Verbundsystem Bevölkerungsschutz funktioniert. Fünf Jahre nach Inkrafttreten des entsprechenden Gesetzes haben die Partnerorganisationen an der diesjährigen Bevölkerungsschutz-Konferenz (BSK) eine Standortbestimmung vorgenommen und eine positive Zwischenbilanz präsentiert. Das System muss jedoch an künftige Herausforderungen wie den Klimawandel angepasst werden.

Quelle: Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS vom 06.11.2009
12.11.2009
Wasser mit Sonnenlicht reinigen

Verschmutztes Wasser lässt sich mit Sonnenlicht reinigen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat eine solare Wasserreinigungsanlage in Lampoldshausen (Sowarla) eingeweiht, die fortan Schadstoffe aus dem Wasser entfernen soll. Dies funktioniert über einen neuartigen Solarreceiver, der das Abwasser mit Eisen-Ionen und Wasserstoffperoxid durch Glasröhren pumpt, teilte das DLR in einem Schreiben mit. Die neue Methode sei äußerst umweltfreundlich und wirkungsvoll. So könnten pharmazeutische Wirkstoffe wie Antibiotika, Röntgenkontrastmittel oder Hormone ebenso aus dem Wasser gefiltert werden wie chlorierte Kohlenwasserstoffe oder Chemikalien aus der Textilveredlung.

Quelle: fr-online.de vom 06.11.2009
12.11.2009
Landtechnik für veränderte klimatische Bedingungen – Boden und Wasser im Fokus

Mit dem Einfluss des Klimawandels auf Temperaturverläufe und Niederschlagsverteilungen verändern sich regional und weltweit die Anbaubedingungen für die wichtigsten Kulturpflanzen mit ökologischen und ökonomischen Konsequenzen nicht nur für die Landwirtschaft, sondern für die gesamte Gesellschaft (Hochwasserschäden, Lebensmittelpreise usw.). Ressourceneffiziente, boden- und wasserschonende Pflanzenproduktion ist die Basis für eine nachhaltige, sowohl ökologischen als auch ökonomischen Forderungen entsprechenden Landwirtschaft. Diese Art der Landbewirtschaftung wird zu Recht als Präzisionslandwirtschaft bezeichnet. Kern dieser Präzisionslandwirtschaft ist die innovative Landtechnik, die sich auf der diesjährigen Agritechnica in überzeugender und begeisternder Weise präsentiert.

Quelle: agrar-presseportal.de vom 09.11.2009
04.11.2009
Neuer Sensor misst Arsengehalt im Trinkwasser

Durch einen neuen Sensor könnte künftig der Arsengehalt von Trinkwasser einfacher und kostengünstiger gemessen werden. Bei dem patentierten Verfahren werden spezielle Bakterien verwendet, die bei Kontakt mit Arsen zum Leuchten angeregt werden. Wie stark sie leuchten wird optisch gemessen. Auf diese Weise kann der Arsengehalt bestimmt werden. Das neue Verfahren ist besonders für Länder wie Bangladesh oder Vietnam interessant, in denen natürliche Arsenvorkommen eine Gefahr für die Wasserversorgung aus Brunnen darstellen.

Quelle: Helmholtz Zentrum für Umweltforschung vom 30.10.2009
04.11.2009
Schweizer Technologie eicht Bodenfeuchtedaten des Satelliten SMOS

An der Mission des am 2. November 2009 ins All geschickten SMOS-Satelliten sind auch Schweizer Forschende beteiligt. Die Eidgenössische Forschungsanstalt WSL entwickelte zusammen mit der Firma Gamma Remote Sensing AG und dem Institut für Angewandte Physik der Universität Bern Messgeräte. Mit diesen werden die aus dem All erhobene Informationen über die Bodenfeuchte mit auf der Erde gemessenen Werten überprüft. Ein Erfolg dieser Mission dürfte dazu beitragen, die Rolle der Bodenfeuchte im globalen Wasserkreislauf besser zu verstehen und genauere Klimaszenarien auszuarbeiten.

Quelle: Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL vom 04.11.2009
29.10.2009
Geld für globale Wassertechnologie

Das auf nachhaltige Geldanlage Investmenthaus SAM hat die SAM SustainableWater Evolution Anlagestrategie lanciert. Diese investiert laut einer Mitteilung des Asset Management-Hauses mit Hauptsitz in Zürich vorwiegend in kleine und kleinste Unternehmen, die in keinem Akitenindex vertreten und in Schwellenländern im Bereich neuer Wassertechnologien aktiv sind. Diese Gesellschaften bieten nach SAM-Darstellung innovative Lösungen für die Wasserproblematik und profitieren gleichzeitig von den entstehenden Geschäftschancen – insbesondere in Indien und China.

Quelle: www.nachhaltigkeit.org vom 29.10.2009
29.10.2009
Melting Glaciers Change Europe’s Energy Outlook

Hydroelectric executives and hydrologists are assessing hydropower’s long-term feasibility in Europe. Generating potential is expected to fall, especially in the Mediterranean, due to increased variability in glacial runoff. Europe currently obtains 20 percent of its electricity from hydropower.

Quelle: European Water News vom 28.10.2009
27.10.2009
Sauberes Grund- und Seewasser dank regionalen Sanierungs-Projekten

Die gemeinsamen Anstrengungen von Bund, Kantonen, Gemeinden und Landwirtschaftsbetrieben zeigen Wirkung: Die Qualität des Trink- und Seewassers hat sich in Regionen mit Sanierungsprojekten erheblich verbessert. In mehreren Nitratprojekten ist das Qualitätsziel von höchstens 25 mg Nitrat /l Wasser erreicht. Im Sempacher-, Hallwiler- und Baldeggersee werden 2009 erstmals wieder so tiefe Phosphorwerte wie um das Jahr 1900 gemessen. Schliesslich profitieren Kleinlebewesen in Bächen von einer besseren Wasserqualität dank der Reduktion von Pestizideinträgen.

Quelle: Bundesamt für Landwirtschaft vom 22.10.2009
19.10.2009
Schneekanonen sollen Moore schützen

Der Leiter der Unesco-Biosphäre Entlebuch ist überzeugt davon, dass Schneekanonen einen positiven Einfluss auf Moorlandschaften haben. Fachleute widersprechen ihm.

Quelle: Tages-Anzeiger Online vom 19.10.2009
19.10.2009
Schiff ahoi!

Der Bundesrat hat ein Schifffahrtsbericht verabschiedet. Der Bericht stellt die Situation und die Perspektiven der Schweizer Schifffahrt dar, welche die drei Bereiche Hochseeschifffahrt, Rheinschifffahrt und Binnenschifffahrt umfasst.

Quelle: www.nachhaltigkeit.org vom 16.10.2009
19.10.2009
Initiative "Lebendiges Wasser" vor Rückzug

Der Schweizerische Fischerei-Verband (SFV) ist bereit, seine mit 161'836 Unterschriften eingereichte Volksinitiative "Lebendiges Wasser" zurückzuziehen. Dies allerdings unter Bedingungen, wie die Delegierten in Luzern beschlossen.

Quelle: Bieler Tagblatt online vom 17.10.2009
16.10.2009
Abwärmenutzung: auch Abwasser wärmt und kühlt

Eine interessante Wärmequelle bleibt meist unsichtbar: das Abwasser. Forschungs- und Entwicklungsarbeiten befassen sich mit planerischen Details, Möglichkeiten zur Standardisierung und Wirtschaftlichkeitsfragen.

Quelle: www.ee-news.ch vom 16.10.2009
16.10.2009
Neat-Tunnel gefährdet Wasserversorgung

Der Bau des Neat-Basistunnels im Kanton Uri bringt Probleme mit sich: Zurzeit läuft literweise Wasser in den Stollen. Dieses Wasser fehlt nun bei der Trinkwasserversorgung der Gemeinde Silenen.

Quelle: Zisch Neue Urner Zeitung online vom 16.10.2009
16.10.2009
Phosphor aus Abwasser

Ein Forscherteam der Technischen Universität Wien hat eine Technologie entwickelt, wie man Phosphor aus dem Abwasser wieder zurückgewinnen kann. "Würde unsere Technik in Österreich flächendeckend eingesetzt, so könnten wir mit dem Recycling-Phosphor bis zu 30 Prozent unseres gesamten Bedarfs decken", befindet der Wiener Professor Helmut Rechberger vom Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft laut einem Bericht der Medienagentur pressetext.

Quelle: www.nachhaltigkeit.org vom 13.10.2009
16.10.2009
Für Renaturierungsfonds ausgezeichnet

Seit über zehn Jahren existiert der Renaturierungsfonds des Kantons Bern, der aus den kantonalen Wasserzinseinnahmen gespeist wird. Seither wurden mehr als 450 Renaturierungsprojekte für über 28 Millionen Franken an Berner Gewässern realisiert. Dadurch konnten Lebensräume an und in Gewässern aufgewertet werden, in der Regel im Zusammenwirken mit wasserbaulichen Vorhaben für den Hochwasserschutz und den Gewässerunterhalt. Für diese vorbildliche Zusammenarbeit über verschiedene Bereiche der Wasserwirtschaft und des Naturschutzes hinweg – zugunsten von Mensch und Natur – erhält der Kanton Bern den Gewässerpreis 2009. Der Gewässerpreis wird alle zwei Jahre von Pro Natura, vom Schweizerischen Wasserwirtschaftsverband, vom Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute VSA und vom Verein für Ingenieurbiologie VIB vergeben.

Quelle: www.naturschutz.ch vom 15.10.2009
16.10.2009
Unliebsame «Erbstücke» aus Gletschern: Schwer abbaubare organische Substanzen in Gletschersee-Sedimenten

Schmelzende Gletscher geben chemische Stoffe frei, die über Jahrzehnte im «ewigen» Eis eingeschlossen waren. Forscher der Empa, der ETH Zürich und der Eawag haben die Sedimentschichten des Oberaarsees analysiert und die Ablagerung schwer abbaubarer organischer Substanzen während der letzten 60 Jahre rekonstruiert. Wie sie in einer eben erschienenen Studie in «Environmental Science and Technology» beschreiben, sind schwindende Gletscher seit rund zehn Jahren sekundäre Quellen für Substanzen, die schon lange verboten sind und industriell nicht mehr produziert werden.

Quelle: Empa -- Materials Science & Technology - Eidg. Materialprüfungs- und Forschungsanstalt vom 13.10.2009
16.10.2009
Bericht klärt über Folgen von Kunstschnee auf

Bekanntlich wird Kunstschnee im ganzen Alpenraum in grossem Stil produziert. Nun bringt ein Zustandsbericht des Französischen Umweltministeriums Klarheit über den Umfang der Kunstschneeproduktion im französischen Berggebiet, klärt über Auswirkungen auf die Umwelt auf und stellt sozioökonomische Herausforderungen dar. Das Herzstück des Berichtes besteht aus zwei Themenblöcken: Im ersten Block werden technische und wirtschaftliche Aspekte des Kunstschnees und ihre Auswirkungen auf die Umwelt beleuchtet. Der zweite Block erläutert sozioökonomische Herausforderungen, die mit der Entwicklung von Wintertourismusorten einhergehen.

Quelle: alpMedia Newsletter 18/09 vom 15.10.2009
13.10.2009
Valais: une eau minérale labellisée

Une eau minérale estampillée marque Valais a été baptisée. Le produit disponible en demi-litre d’eau plate est pour l’heure réservé à l’hôtellerie et à la restauration. Comme quoi les responsables de la marque Valais et leurs partenaires n'ont pas encore fini d'explorer les potentiels offerts par cet outil de marketing.

Quelle: www.berggebiete.ch vom 12.10.2009
13.10.2009
Wasser sammeln und sparsamer nutzen steigert landwirtschaftliche Erträge

Besseres Wassermanagement auf Ackerflächen könnte die globale landwirtschaftliche Produktion um etwa ein Fünftel steigern. Wasser sammeln und sparsamer nutzen steigert landwirtschaftliche Erträge. Darauf deuten die Ergebnisse einer Modellstudie von deutschen und schwedischen Forschern. Doch selbst intensives Wassermanagement auf bestehenden Anbauflächen wird nicht ausreichen, um die Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung bei fortschreitendem Klimawandel zu sichern, berichten die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des Magazins "Environmental Research Letters".

Quelle: www.proplanta.de vom 12.10.2009
05.10.2009
Schweizer stellen sich Gletscherschwund nur zögerlich

Die Schweizer Alpengemeinden sind sich der Wichtigkeit ihrer Gletscher für Tourismus, Wasser und Energie bewusst. Auf eine Zukunft ohne Gletscher sind sie laut einer Studie aber schlecht vorbereitet.

Quelle: www.swissinfo.ch vom 29.09.2009
05.10.2009
Mikroverunreinigungen: Anpassungen in der Abwasserbehandlung erforderlich

Rund 100 Abwasserreinigungsanlagen (ARA) müssen mit Systemen zur Elimination von Mikroverunreinigungen aufgerüstet werden. Zu dieser Einschätzung gelangt das Bundesamt für Umwelt BAFU nach Abschluss der 2006 begonnenen Untersuchungen. Die im Abwasser vorhandenen Mikroverunreinigungen werden in den ARA nicht in ausreichendem Masse eliminiert. Sie wirken sich schädlich auf Pflanzen sowie auf aquatische Lebewesen aus und belasten Trinkwasserressourcen. Die festgestellten Konzentrationen stellen zwar für die Bevölkerung keine Gefahr dar, aber aus vorsorglichen Gründen bei Trinkwasserressourcen sowie zum Schutz der Ökosysteme sind Massnahmen unverzichtbar.

Quelle: Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK vom 05.10.2009
05.10.2009
Neue Publikation: Mikroverunreinigungen in den Gewässern - Bewertung und Reduktion der Schadstoffbelastung

In den letzten Jahren wurde auf Initiative des BAFU mittels verschiedener Forschungsprojekte eine Situationsanalyse bezüglich Mikroverunreinigungen in den Gewässern durchgeführt. Dieser Bericht fasst die Resultate dieser Studien zusammen. Die Forschungsgruppen haben genauere Erkenntnisse zur Belastungslage gewonnen, konnten zuverlässige Modellvorhersagen machen und zeigten mögliche Handlungsoptionen, deren zu erwartende Wirkungen und die resultierenden Kosten auf – mit speziellem Fokus auf die technische Optimierung der Abwasserreinigung. Dabei zeigte sich, dass nur durch eine Kombination mehrerer Massnahmen auf unterschiedlichen Ebenen die Gewässerbelastung mit Mikroverunreinigungen markant verringert werden kann.

Quelle: Bundesamt für Umwelt BAFU vom 05.10.2009
05.10.2009
Geheimnisse am Grund des Lago Maggiore

Derart detailgetreue Geländeaufnahmen vom Grund Schweizer Seen gab es bisher nicht. Dank eines raffinierten Sonarverfahrens machen die Karten des Wasserforschungsinstituts Eawag Geschiebeablagerungen, unterseeische Rinnen und andere Strukturen auf dem Grund des Lago Maggiore in dreidimensionalen Abbildungen sichtbar, in einer Genauigkeit im Zentimeterbereich.

Quelle: Eawag vom 05.10.2009
28.09.2009
Überall Chemie im Wasser

Klimawandel, technologische Entwicklungen, erhöhte Ansprüche – die Schweizer Wasserwirtschaft steht vor grossen Herausforderungen. War es gestern Phosphat, heute Nickel, ist es morgen schon wieder ein anderer Problemstoff, der das Grundwasser belastet. Den höchsten Preis bezahlt die Umwelt. Und nicht zuletzt die Gesellschaft selbst.

Quelle: www.nachhaltigkeit.org vom 28.09.2009
23.09.2009
Wasser statt Öl fürs Heizen

Die Gemeindebetriebe Köniz wollen aus der Margelquelle oberhalb Blinzern nicht nur Trinkwasser, sondern auch Wärme fördern. Die Quelle leitet pro Minute zirka 710 Liter Wasser in das Reservoir Blinzern oberhalb des Könizer Ortszentrums. Eine Analyse geht davon aus, dass mittels eines Wärmetauschers eine Heizleistung von rund 600 Kilowatt gewonnen werden könnte. Damit liesse sich der Energiebedarf für Heiz- und Brauchwasser von zirka 100 Einfamilienhäusern zum grössten Teil decken.

Quelle: www.bernerzeitung.ch vom 22.09.2009
23.09.2009
Ist die kostendeckende Einspeisevergütung wirklich ausgebucht? Ein Interview über Kinderkrankheiten

Bereits im Februar kam vom Bundesamt für Energie die Meldung, die kostendeckende Einspeise-vergütung KEV sei bis 2030 ausgebucht. Ein Gespräch mit Michael Kaufmann, Direktor von EnergieSchweiz, Kinderkrankheiten der KEV und über Lösungsstrategien.

Quelle: ee-news vom 23.09.2009
22.09.2009
Umweltgifte aus dem Siedlungsraum werden unterschätzt

Der Einfluss von Pestiziden aus den Haushalten auf die Gewässer wird bislang unterschätzt. Das zeigen Untersuchungen der Eawag, dem Wasserforschunginstitut des ETH-Bereichs.

Quelle: Pusch-Newsletter vom 10.09.2009
21.09.2009
50'000 Kubikmeter Eis vom Feegletscher abgebrochen

Am Feegletscher im Walliser Saastal haben sich 50'000 Kubikmeter Eis gelöst. Der Gletscherabbruch ereignete sich am frühen Dienstagabend, wie der Leiter des Lawinenwarndienstes Saastal, Urs Andenmatten, zu einer Meldung des «Walliser Boten» sagte. Es besteht die Gefahr, dass in nächster Zeit noch mehr Eis abbricht.

Quelle: www.news.ch vom 17.09.2009
17.09.2009
Weltwasserwoche in Stockholm - Auch Agrarhandel hinterlässt Wasser-Fußabdruck

Der indirekte Wasserverbrauch durch den weltweiten Handel mit Gütern trägt dazu bei, dass ein so genannter "Wasser-Fußabdruck" entsteht, der für einzelne Verbraucher oder ganze Nationen berechnet werden kann. Das Verständnis um die globalen Wasserströme beruht auf dem Konzept des "virtuellen Wassers", das Anfang der neunziger Jahre von britischen Wissenschaftlern entwickelt wurde. Nach Angaben des World Wide Fund for Nature (WWF) Deutschland ist darunter die Wassermenge zu verstehen, die während der gesamten Entstehungskette eines Produktes verbraucht, verschmutzt wird oder verdunstet. Für ein paar Lederschuhe könne beispielsweise bis zu 8 000 Liter virtuelles Wasser anfallen, die ebenso gut für die Versorgung einer Kuh benötigt würden. Anlässlich der Weltwasserwoche, die im August in Stockholm stattfand, wurden unter etwa zweitausend Wissenschaftlern erneut Wege aus der globalen Wasserkrise diskutiert.

Quelle: www.die-news.de vom 17.09.2009
17.09.2009
In den Alpen auf dem Trockenen

Eine Studie der Europäischen Umweltagentur EEA hat sich mit der drohenden Wasserknappheit in manchen Alpenregionen auseinandergesetzt. Die Untersuchung beschäftigt sich vor allem mit den Auswirkungen und notwendigen Anpassungsmassnahmen an eine veränderte Wasserverfügbarkeit im alpinen Raum durch den Klimawandel. Die Studie wurde im EEA-Auftrag federführend vom österreichischen Umweltbundesamt betreut, wie das Amt in Wien mitteilte.

Quelle: www.nachhaltigkeit.org vom 17.09.2009
16.09.2009
GEWISS: Informationen über Wasser und Gewässer auf einen Blick

Das Bundesamt für Umwelt BAFU betreibt seit einigen Jahren das Gewässerinformationssystem Schweiz GEWISS. Neu ist GEWISS übers Internet auch öffentlich zugänglich.

Quelle: Bundesamt für Umwelt BAFU vom 16.09.2009
16.09.2009
Weniger Quellwassererträge wegen Neat-Tunnel

In der Gemeinde Silenen sind aufgrund der Tunnelbaustelle gewisse Trinkwasserquellen massiv rückläufig. Die Verantwortlichen suchen derzeit intensiv nach Lösungen. Als Sofortmassnahme wurden nun Pumpen installiert, um die betroffenen Dorfschaften mit Trinkwasser aus Amsteg zu versorgen.

Quelle: www.urnerwochenblatt.ch vom 16.09.2009
16.09.2009
Programm Kleinwasserkraftwerke: Unterstützung von Vorstudien und Konzessionsprojekten

Ab sofort können wieder Beitragsgesuche an Vorstudien und Konzessionsprojekte eingereicht werden. Der nächste Eingabetermin ist der 15. Oktober 2009. Die Vergabekriterien wurden dabei leicht angepasst: Ökologische Aspekte und der Einbezug von weiteren Interessengruppen werden stärker gewichtet. Auf dem Gesuchsformular sollen diese speziell ausgewiesen werden. Die Programmleitung beurteilt die eingegangenen Gesuche und erarbeitet eine Empfehlung zu Handen des BFE’s. Den definitiven Entscheid fällt das BFE. Die Merkblätter 1 und 2 sowie das Gesuchsformular wurden überarbeitet und können unter www.smallhydro.ch heruntergeladen werden.

Quelle: Newsletter Programm Kleinwasserkraftwerke 1/2009 vom 14.09.2009
16.09.2009
Ressourcen brauchen eine Stimme

Bald ist das Wasserglas leer und keiner will es wahrhaben. Auf einer Konferenz in Davos und im japanischen Nagoya diskutierten Experten über Lösungswege, den Ressourcenverbrauch der Menschheit zu reduzieren. Ziel ist eine einheitliche Stimme und politische Aktion.

Quelle: www.nachhaltigkeit.org vom 16.09.2009
15.09.2009
Klimawandel in Naturschutzgebieten

Für die meisten der Lebensräume ist die klimatische Wasserbilanz ein prägender Faktor. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) zeigen im Internet, wie der Klimawandel die Naturschutzgebiete Deutschlands verändern könnte. Auf der Internetseite „Klimawandel und Schutzgebiete“ sind Kennwerte des bisherigen regionalen Klimas und zwei Zukunftsszenarien für über 4000 Schutzgebiete interaktiv abrufbar.

Quelle: www.pik-potsdam.de vom 15.09.2009
07.09.2009
Kantonale Wasserstrategie: Grundlage für Beurteilung der Nutzungsmöglichkeiten im Kanton Bern

Die Gewässer im Kanton Bern sind mehrheitlich sauber und die Trinkwasservorräte ausreichend. Noch vertieft abzuklären ist, inwieweit die Gewässer weiter nutzbar für die Stromerzeugung gemacht werden können. Grundlage dazu bietet eine Karte, die im Rahmen der kantonalen Wasserstrategie erstellt wurde.

Quelle: Kanton Bern vom 07.09.2009
04.09.2009
Ein Gesetzesentwurf für eine gesamtheitliche Gewässerbewirtschaftung im Kanton Freiburg

Am 31. August 2009 wurde der Entwurf des Gewässergesetzes, dank dem der Kanton Freiburg eine mit dem Bundesrecht vereinbare Gesetzgebung erhalten soll, dem Grossen Rat unterbreitet. Dieser Gesetzesentwurf legt grosses Gewicht auf eine gesamtheitliche Gewässerbewirtschaftung auf regionaler Ebene (Einzugsgebiet) und vereint in einem einzigen Gesetzestext die Ausführungsbestimmungen zum Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer und zum Bundesgesetz über den Wasserbau. Mit dem Gesetzesentwurf werden die Aufgaben des Kantons und der Gemeinden klar definiert und zugeordnet.

Quelle: Kanton Freiburg vom 04.09.2009
04.09.2009
Pestizide - Belastung und Wirkung in Gewässern jetzt einfacher nachweisbar

Die Langzeitfolgen von Pflanzenschutzmitteln auf die Lebewesen und die Qualität des Wassers in Flüssen kann jetzt einfacher als je zuvor ermittelt werden: Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) haben ein Werkzeug entwickelt, mit dem innerhalb von Minuten die schädliche Wirkung von Pestiziden abgeschätzt werden kann, die zum Beispiel von landwirtschaftlichen Flächen in Flüsse und Bäche gespült worden sind. "Bisher war es sehr schwierig nachzuweisen, welche chronischen Wirkungen auftreten", erläutert Dr. Matthias Liess, Leiter des UFZ-Departments System-Ökotoxologie. Bei ihrem neuen Ansatz machen es sich die Helmholtz-Forscher zu nutze, dass Pestizide charakteristische Änderungen in der Zusammensetzung der jeweils betroffenen Lebensgemeinschaft bewirken.

Quelle: www.ufz.de vom 04.09.2009
03.09.2009
Europäischer Tag des Denkmals 2009: «Am Wasser - Au bord de l`eau - Al bordo dell`acqua»

Der diesjährige Europäische Tag des Denkmals am 12. und 13. September 2009 widmet sich dem Thema «Am Wasser - Au bord de l`eau - Al bordo dell`acqua». Zu besichtigen sind neben ungewöhnlichen Orten und unbekannten Objekten auch Räume, die normalerweise für die Öffentlichkeit verschlossen sind.

Quelle: Kanton Bern vom 03.09.2009
02.09.2009
Binnengewässer beeinflussen den globalen Kohlenstoffkreislauf erheblich

Der Limnologe Tom J. Battin von der Universität Wien hat gemeinsam mit Wissenschaftern der Universitäten Uppsala, Antwerpen, und dem Stroud Water Research Center in den USA herausgefunden, dass Seen, Bäche, Flüsse und andere Binnengewässer eine wichtige Rolle im Kohlenstoffkreislauf spielen. Sie speichern unerwartet große Mengen an Kohlenstoff und produzieren gleichzeitig Treibhausgase. Diese neue Erkenntnis hat weitreichende Auswirkungen für die Klimaforschung.

Quelle: www.idw-online.de vom 02.09.2009
31.08.2009
Wasser, der Weg zur Anpassung an die Klimaänderung

Das Thema Wasser muss Teil der Verhandlungen an der Weltklimakonferenz in Kopenhagen sein. Dies haben die Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Ende der Weltwasserwoche 2009 in Stockholm gefordert. Rund 2500 Personen aus 130 Ländern haben über die Sicherung des Wasserzugangs, Gewässermanagement und die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wasserhaushalt diskutiert. Auch die Schweiz war mit einer Delegation vertreten.

Quelle: DEZA vom 31.08.2009
31.08.2009
Worldwide Water Footprints

This map displays the water footprint per inhabitant of the world's nations, created with the geomarketing software RegioGraph. The data was obtained from the Water Footprint Organization), a research institute based in the Netherlands. In collaboration with Delft University (Netherlands), the WWF and the United Nations' Institute for Water Education, the Water Footprint Organization studies the worldwide usage of water resources.

Quelle: European Water News vom 31.08.2009
28.08.2009
Klimawandel gefährdet Wasserressourcen

Bern - Zu Zeiten der Klimaerwärmung müssen sich Gesellschaft und Politik stärker um die Schweizer Wasservorkommen kümmern. Zu diesem Schluss kam eine Tagung der Stiftung Praktischer Umweltschutz Schweiz (Pusch). (ht/sda)

Quelle: www.news.ch vom 27.08.2009
28.08.2009
Spektakuläre Suone wiederhergestellt

Mit Unterstützung des Fonds Landschaft Schweiz FLS bemüht sich eine  initiative Vereinigung um die Erhaltung der traditionsreichen Suone namens Torrent Neuf. Sie führte fünf Jahrhunderte lang über schwindelerregende Kunstbauten Wasser aus einem Seitental der Rhone nach Savièse. Nun ist ein erstes Teilstück wiederhergestellt und ein Wanderweg mit Hängebrücke gebaut.

Quelle: www.naturschutz.ch vom 27.08.2009
27.08.2009
Wassermangel: Delsberg verbietet Autowäsche

Delsberg - Wegen Wassermangel hat die Stadt Delsberg das Autowaschen bis auf weiteres verboten. Selber hat sie die öffentlichen Brunnen abgestellt - auch die Fontäne beim Bahnhof. Zudem will sie künftig private Schwimmbecken besteuern, um die Leute zu sensibilisieren. (bert/sda)

Quelle: www.news.ch vom 27.08.2009
25.08.2009
Solare Wasseraufbereitung mit PET-Flaschen auf dem Prüfstand

Die von der WHO empfohlene Wasserentkeimung mittels Sonnenlicht ist im Laborexperiment zwar wirksam, hat unter Alltagsbedingungen aber keinen eindeutigen Effekt auf Durchfallserkrankungen. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler des Schweizerischen Tropeninstituts und der University of California, Berkeley, welche die Wirkung der solaren Wasseraufbereitung in PET-Flaschen auf die Gesundheit in Bolivien untersucht haben. Ihre Studie wurde im Fachmagazin "PLoS Medicine" veröffentlicht.

Quelle: www.ch-forschung.ch vom 24.08.2009
21.08.2009
Petition für Bachläger-Wasserfall

Mit einer Petition soll der Gemeinderat Grindelwald aufgefordert werden, sich für die Erhaltung des Bachläger-Wasserfalls einzusetzen. Der zum Schutz des Wasserfalls gegründete Verein findet grosse Unterstützung.

Quelle: www.berneroberlaender.ch vom 21.08.2009
19.08.2009
Wie der Klimawandel das Süsswasser verändert

Der Klimawandel verändert nicht nur den globalen und lokalen Wasserhaushalt, sondern hat auch Auswirkungen auf die Qualität des Trinkwassers. Darüber ist allerdings erst wenig bekannt. Von langjährigen Schweizer Messreihen erhofft man sich neue Erkenntnisse.

Quelle: www.nzz.ch vom 19.08.2009
18.08.2009
Kanton Bern will Wasserkraft verstärkt fördern

Der Kanton Bern will die Nutzung der Wasserkraft fördern, kleine Kraftwerke finanziell entlasten, die Konzessionsverfahren vereinfachen und eine Modernisierung der Anlagen erleichtern. Eine entsprechende Anpassung der Gesetzgebung befindet sich bis zum 20. November 2009 in der Vernehmlassung.

Quelle: www.be.ch vom 18.08.2009
18.08.2009
Zugang zu Wasser und sanitärer Versorgung im Mittelpunkt der Weltwasserwoche in Stockholm

Berlin-Mitte, 17.08.2009 - "Zugang zu Wasser für das Allgemeinwohl" heißt das Motto der diesjährigen Weltwasserwoche, die heute in Stockholm beginnt. Bei den Beratungen geht es vor allem um Fragen, wie ein gerechter Zugang zur Wasserversorgung und zu Wasserdienstleistungen in allen Teilen der Welt und für alle Bevölkerungsgruppen gesichert werden kann. Weitere Schwerpunkte sind die Auswirkungen des Klimawandels, Fragen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Gewässermanagement sowie die Rolle von Wasser bei der Produktion von Gütern und Dienstleistungen, etwa im Zusammenhang mit der Nahrungsmittel- und Energieversorgung.

Quelle: www.lifepr.de vom 17.08.2009
13.08.2009
Bald ist der Aralsee vollends verschwunden

Der Aralsee trocknet immer schneller aus. Der Mensch ist schuld an einer der grössten Naturkatastrophen.

Quelle: www.bernerzeitung.ch vom 13.08.2009
13.08.2009
Maos Lieblingsfluss ist heute eine Gift-Kloake

Nirgends badete der junge Mao Zedong so gerne wie im Xiang-Fluss. Inzwischen ist der 800 Kilometer lange Xian das am stärksten verschmutzte Gewässer in China.

Quelle: www.bernerzeitung.ch vom 13.08.2009
07.08.2009
Saubere Alternative zu Chlor

Solunaqua ist ein hochwirksames Energetikum pflanzlichen Ursprungs, welches als "biologische Alternative" zu Chlor bei der Trinkwasseraufbereitung eingesetzt werden kann.

Quelle: www.nachhaltigkeit.org vom 06.08.2009
06.08.2009
Wasser lässt Erde beben

Forschern ist es mit einer neuen Technik gelungen, einen einzigartigen Einblick in Vorgänge unter der Erde zu bekommen – und stellten fest, dass Wasser dabei eine große Rolle spielt.

Quelle: www.focus.de vom 05.08.2009
06.08.2009
Berlin spart Wasser - und stinkt

Die Berliner verbrauchen jedes Jahr weniger Wasser, deswegen ist die Kanalisation nicht ausgelastet. Die Folge: Es fault im Untergrund und der Gestank vertreibt die Menschen zum Beispiel am Winterfeldtplatz. Jetzt aber Wasser zu verschwenden, ist auch keine Lösung.

Quelle: www.tagesspiegel.de vom 04.08.2009
04.08.2009
Millionen für den Schutz vor der Natur

Hochwasserschutz gilt als sinnvolle Investition – nun wird in der Stadt Bern Kritik am Gigantismus laut.
Seit dem «Jahrhundertunwetter» vom August 2005 fliessen viele Millionen Franken in den Hochwasserschutz; allein im Kanton Bern sind 100 Projekte im Bau. Im Dorf Brienz sorgt ein Schutzprojekt für Aufschwung, während man in der Stadt Bern über eine grössere Eigenverantwortung der Aare-Anrainer diskutiert.

Quelle: www.nzz.ch vom 03.08.2009
03.08.2009
Wallis: Gletscherrückgang mit Folgen für die Stromproduktion

Wegen dem Gletscherrückgang verändert sich der Wasserabfluss, was Änderungen für die Stromproduktion bedeutet. Gemäss René Dirren, Delegierter des Verwaltungsrates der EnAlpin, müsse man mit fortschreitendem Gletscherrückgang sogar im Winter auf die Pumpspeicher zurückgreifen. Dies müsse man auch beim Bau von Kraftwerken berücksichtigen und auch auf alternative Energiegewinnung wie Wind setzten, in Kombination mit einem Speicherkraftwerk. Gemäss Andreas Bauder wissenschaftlicher Mitarbeiter der ETH Zürich verringert sich auch der Wasserabfluss bei weiterem Gletscher-Rückgang.

Quelle: www.rro.ch vom 03.08.2009
28.07.2009
Kein Eis – kein Wasser

Die Schweizer Gletscher werden in neunzig Jahren wahrscheinlich verschwunden sein. Schon im letzten Jahrzehnt haben sie zwölf Prozent ihrer Masse verloren. Das Ende der riesigen Wasserspeicher bringt den Wasserhaushalt in der Schweiz durcheinander – mit gravierenden Folgen für die Energieversorgung.

Quelle: www.nzz.ch vom 26.07.2009
13.07.09
Anlage reduziert Schadstoffe in Strassenabwasser

Rund 22'000 Fahrzeuge passieren täglich die Autobahn A2 im Urner Talboden. Das hat zur Folge, dass sich im Strassenabwasser Schadstoffe sammeln. Eine neue Anlage soll die Schadstoffgehalte um bis zu 95 Prozent reduzieren.

Quelle: www.tagblatt.ch vom 13.07.2009
08.07.09
Mehrwert naturnaher Wasserläufe

Die vorliegende Studie zeigt, dass die Bevölkerung die Naturnähe und Schönheit revitalisierter Flüsse hoch einschätzt. Die Studie unterstreicht den hohen ökonomischen Nutzen naturnaher Wasserläufe und deren Erschliessung für den Langsamverkehr. Sie bietet nützliche Hinweise für eine attraktive Gestaltung im Hinblick auf eine sanfte naturverträgliche Nutzung.

Quelle: www.bafu.admin.ch vom 07.07.2009
07.07.2009
Leuchtdioden machen Wasser steril

Infektionen mit Keimen aus dem Trinkwasser sind vor allem in den ärmeren Regionen der Erde eine der häufigsten Todesursachen. Das Abkochen des Wassers funktioniert dort meist nicht, weil es nicht genug Heizmaterial dafür gibt. Das Gesundheitsproblem lösen könnten Leuchtdioden (LED), die Michael Kneissl und seine Mitarbeiter an der TU Berlin und am Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik entwickeln. Für Desinfektionen müssen solche LEDs allerdings kein sichtbares, sondern UV-Licht abstrahlen.

Quelle: www.welt.de vom 07.07.2009
06.07.2009
Ungetrübter Badespass in Zentralschweizer Seen

Der Sommer kann kommen: Die Badewasserqualität in den Seen der Kantone Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Luzern ist einwandfrei. Das geht aus den koordinierten Untersu-chungen hervor, welche die Kantone im Juni durchführten.

Quelle: www.nw.ch vom 03.07.2009
03.07.2009
Stark verbesserte Wasserqualität im Rhein

Die Wasserqualität im Rhein hat sich so stark verbessert, dass praktisch wieder sämtliche Fischarten darin heimisch sind.

Quelle: www.suedostschweiz.ch vom 03.07.2009
02.07.2009
Fischer halten nichts von Kleinwasserkraftwerken

Der Schweizerische Fischerei-Verband (SFV) ruft zum Kampf gegen Kleinwasserkraftwerke auf. Nicht nur gefährdeten sie die Fische, sie seien auch energiepolitisch und volkswirtschaftlich fragwürdig. Der Bund soll künftig auf jegliche Förderung solcher Kraftwerke verzichten.

Quelle: www.sf.tv vom 01.07.2009
25.06.2009
Risikostoffe im Abwasser

Unzählige Chemikalien aus Medikamenten, Pestiziden oder Waschmitteln gelangen in die Gewässer. Dass dies oft durch Unwissen geschieht, macht der Info-Tag der Eawag deutlich.

Quelle: www.bazonline.ch vom 24.06.2009
25.06.2009
Wassersparen treibt die Preise in die Höhe

Die Schweizerinnen und Schweizer sparen fleissig Wasser. Der Wasserkonsum ist in den letzten Jahren derart gesunken, dass die Wasserversorger gezwungen sind, die Preise zu erhöhen.

Quelle: www.a-z.ch vom 24.06.2009
23.06.2009
Wasser als Friedensstifter im Nahen Osten?

Wasser gehört zu den wichtigsten und schwierigsten Ressourcen, die es global zu verteilen gilt. Im Palästinakonflikt ist die Wasserproblematik weiter ungelöst. Statt Wasser als Kriegsgrund zu betrachten, sollte es zur Kooperation zwischen den betroffenen Ländern führen.

Quelle: www.nzz.ch vom 23.06.2009
23.06.2009
Risikostoffe im Wasser: Vermeiden - beurteilen - entfernen

Chemikalien und neuerdings auch Nanopartikel aus Textilien, Medikamenten, Kosmetika oder Baumaterialien landen irgendwann unweigerlich im Wasser. Dort können sie ein Risiko sein für Pflanzen und Tiere, im schlimmsten Fall sogar für das Trinkwasser und damit für die Menschen. Das Wasserforschungsinstitut Eawag zeigt auf, dass pauschale Grenzwerte als Vorsorge nicht genügen, weil die Wirkung von Verunreinigungen sehr differenziert beurteilt werden muss.

Quelle: www.news.admin.ch vom 23.06.2009
22.06.2009
Eisvolumen der Schweizer Gletscher berechnet

Die Gletscher in der Schweiz haben seit 1999 zwölf Prozent ihres Eisvolumens verloren. Das konnten Forschende der ETH Zürich mit einem neuen Verfahren erstmals belegen. Das heute in den Gletschern gespeicherte Wasser entspricht noch zwei Dritteln des Genfersees.

Quelle: www.ch-forschung.ch vom 22.06.2009
17.06.2009
Abwasser: Ozonung ist erfolgreiches Mittel, um Mikroverunreinigungen zu entfernen

Wird Abwasser mit Ozon behandelt (Ozonung), kann ein breites Spektrum von Mikroverunreinigungen entfernt werden. Ein Pilotversuch in der Abwasserreinigungsanlage Regensdorf (ZH) hat gezeigt, dass diese erfolgreiche Technologie gut in die bestehende ARA integriert werden kann. Im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt hat die EAWAG den Pilotversuch durchgeführt.

 

Quelle: www.news.admin.ch vom 16. Juni 2009
17.06.2009
Wasser - ein Gut wirtschaftlicher und machtpolitischer Begehrlichkeiten

Das nachfolgende Interview mit dem Strategieexperten Prof. Albert A. Stahel macht deutlich, dass die Schweiz gut daran täte, einerseits ihrer bisher gut verankerten kommunalen Wasserversorgung Sorge zu tragen, sich andererseits aber auch darauf vorzubereiten, dass Machtansprüche anderer auf sie zukommen könnten – wenn auch nicht unbedingt auf direktem Wege.

 

Quelle: www.zeit-fragen.ch vom 15. Juni 2009
15.06.2009
Leuenberger betont Problematik der Mikrovereinigungen des Wassers

Die Umweltminister der deutschsprachigen Länder haben sich bei ihrem Treffen in Salzgitter (D) intensiv mit dem Schutz des Klimas und der Artenvielfalt auseinandergesetzt. Bundesrat Moritz Leuenberger stellte die Politik der Schweiz in Bezug auf Biotreibstoffe vor. Ausserdem machte er seine Amtskollegen auf eine aktuelle Herausforderung aufmerksam: die Belastung des Wassers mit Mikroverunreinigungen, die vor allem aus Materialschutzprodukten, aus Kosmetika und Arzneimitteln stammen. Die Minister der vier Länder waren sich einig, dass die Problematik der Mikroverunreinigungen sowohl auf innerstaatlicher als auch auf internationaler Ebene eine Herausforderung darstellt. Sie einigten sich auf die Entwicklung einer grenzüberschreitenden Politik zu dieser Frage.

Quelle: www.news.admin.ch vom 9. Juni 2009
09.06.2009
Landwirtschaft und Umwelt: Zusammenarbeit im Dienste der Nachhaltigkeit

Die Direktion der Institutionen der Land- und Forstwirtschaft (ILFD) und die Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion (RUBD) veröffentlichen einen Bericht über die Wechselbeziehungen zwischen Landwirtschaft und Umwelt im Kanton Freiburg. Das Dokument zeichnet ein Bild der aktuellen Lage und definiert die Massnahmen, die es zu treffen gilt. Bei der Mehrheit der 26 vorgeschlagenen Massnahmen geht es um bereits bestehende Massnahmen, die verstärkt werden müssen. Dies bedeutet, dass die gegenwärtige Situation insgesamt zufriedenstellend ist und dass es in erster Linie darum geht, die bisher unternommenen Bemühungen fortzuführen und sie dem aktuellen Kontext anzupassen.

Quelle: Kanton Freiburg vom 5. Juni 2009
09.06.2009
Tüftler holen mehr Saft aus dem Kraftwerk

Dank zwei findigen Tüftlern hat das Kraftwerk Wilen ein Problem weniger. Der 26-jährige Tobias Burch aus Wilen ist Elektroingenieur-Absolvent der Hochschule für Technik und Architektur Luzern. Er entwickelte mit Silvan Gisler aus Greppen im Rahmen der Diplomarbeit eine Steuerung für das Kleinwasserkraftwerk in Wilen bei Sarnen. «Dank unserer Steuerung kann der Wasserdurchfluss genauer dosiert werden, das Kraftwerk liefert rund 2 Prozent mehr Strom. Das entspricht dem durchschnittlichen Stromverbrauch eines Einfamilienhauses», so Burch. Das gesamtschweizerische Potenzial entspricht schätzungsweise dem Jahresverbrauch von rund 800 Einfamilienhäusern. Mit Gewinnern aus anderen Fachhochschulen wurden sie für den nationalen Siemens Excellence Award nominiert. Doch bei dieser Preisverleihung gingen Burch und Gisler leer aus.

Quelle: Zisch Neue Obwaldner Zeitung vom 12. Mai 2009
09.06.2009
«Eine gigantische, sehr teure Aufgabe kommt auf uns zu»

Immer wieder reissen überschäumende Flüsse halbe Dörfer ins Elend. Für den Hochwasser-Schutz rechnet Bundesrat Leuenberger ab 2020 mit einer Milliarde Franken pro Jahr. Die Flüsse bräuchten 30 Prozent mehr Volumen, um den gleichen Schutz zu gewähren, wie er vor 50 bis 100 Jahren durch den Bau von Dämme geschaffen worden sei. Dringlichste Aufgabe ist deshalb laut Leuenberger, die Finanzierungsfrage zu klären. Als Möglichkeiten kommen für den Uvek-Chef eine Lösung über die Gebäudeversicherung oder über eine CO2-Abgabe in Frage.

Quelle: Tages-Anzeiger vom 13. Mai 2009
09.06.2009
Klimawandel vor Ort erfahren

Der Klimawandel findet statt und zeigt sich zum Beispiel im Berner Oberland. Dort, in der Jungfrau-Region, macht die Universität Bern ab Sommer 2009 den neusten Forschungsstand mit dem «Jungfrau Klimaguide» vor Ort zugänglich. GPS-gestützte iPhone-Geräte vermitteln als Audio-Guide auf sieben Klimapfaden in der ganzen Region Wissen in Form von Hörstücken. Ein Pfad zum Thema Klimawandel und Naturgefahren führt in Grindelwald von der Pfingstegg zur Stieregg. Die Routen des «Jungfrau Klimaguide» werden am 4. Juni 2009 eröffnet. Die iPhone-Audio-Guides können unter anderem bei den Tourismusbüros von Grindelwald, Wengen und Mürren ausgeliehen werden.

Quelle: berggebiete.ch vom 3. Juni 2009
09.06.2009
Pegelstände der grossen Flüsse sinken im Zuge des Klimawandels

Einer im Mai in der Fachzeitschrift "Journal of Climate" publizierten umfassenden Studie zu Folge verlieren die Flüssen in einigen der am dichtest besiedelten Regionen der Erde im Zuge des Klimawandels an Wasser.

Quelle: WCRP News Nr. 14 von Juni 2009
05.06.2009
Nestlé Waters setzt sich an die Spitze und auf nachhaltige Entwicklung

Mit dem Kauf des Waadtländer Mineralwasserproduzenten Henniez ist Nestlé Waters in der Schweiz Marktführer für Mineralwasser geworden. Seine sieben Marken verfügen über einen Marktanteil von 24,3 Prozent. Rund zwei Drittel der Mineralwasserverkäufe in der Schweiz werden mit den lokalen Marken Henniez und Cristalp erzielt, wie Michel Beneventi, Generaldirektor für die Schweiz, vor den Medien erläuterte. Nestlé Waters besitzt ausserdem Vittel, Contrex, Perrier, San Pellegrino und Acqua Panna. Nestlé Waters, die Mineralwasserfiliale des multinationalen Unternehmens in Vevey, ist in 130 Ländern mit 64 Marken vertreten. Zum Umsatz der Nestlé-Gruppe trägt sie 10 Prozent bei. Mehr als eineinhalb Jahre nach dem Kauf von Henniez durch Nestlé Waters (Schweiz) steht der Integrationsprozess vor dem Abschluss. Die Marke setzt neu auf nachhaltige Entwicklung. Vor mehreren Jahrzehnten wurde ein Park mit einem Wald angelegt, um die Quelle zu schützen. Über 70 000 Bäume wurden im Laufe der Zeit gepflanzt. Auf die Verwendung von Pestiziden wird seit langem verzichtet. Nestlé will den Schutz des Gebietes noch erweitern und verstärkte die Partnerschaft mit den Gemeindebehörden sowie den Bauern, die Land rund um die Quelle haben.

Quelle: 20 Minuten Online vom 04. Juni 2009
03.06.2009
Lösung mit 1000-MW-Pumpspeicherkraftwerk im oberen Puschlav

Die Wasserkraft im oberen Puschlav soll weiter zur Stromproduktion genutzt werden. Anstelle des «Konzessionsprojekts 95» soll ein 1000-MWPumpspeicherwerk realisiert werden, das den Lago Bianco und den Lago di Poschiavo als Speicher nutzt. Auf diese Variante haben sich Rätia Energie, Pro Natura, Schweizerische Greinastiftung (SGS), der WWF Schweiz, der Kantonale Fischereiverband Gaubünden und die Gemeinde Poschiavo geeinigt. Das neue Projekt ist umweltfreundlicher und kommt den veränderten Marktbedürfnissen entgegen. Damit konnten die Gespräche, die seit der Sistierung des Bundesgerichtsverfahrens im Januar zwischen den Parteien geführt wurden, erfolgreich abgeschlossen werden. Gegen das ursprüngliche «Konzessionsprojekt 95» und gegen den Weiterbetrieb der bestehenden Anlagen im oberen Puschlav erhoben Pro Natura, WWF und Schweizerische Greinastiftung Beschwerde vor Bundesgericht, nachdem das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden zuvor die Einsprache gegen die Konzessionsgenehmigung abgelehnt hatte. Die Umweltorganisationen argumentierten insbesondere, das Schwall-/Sunk-Verhältnis im Poschiavino werde zu gross und die Restwassermengen oberhalb Robbia seien zu gering.

Quelle: Medienmitteilung von Rätia Energie, Pro Natura, SGS und WWF vom 03. Juni 2009
27.05.2009
3. Rhône-Korrektion: Bundesrat verabschiedet Finanzierung für 2009-2014

Die ersten, prioritären Bauarbeiten für die 3. Rhonekorrektion werden in den Jahren 2009 bis 2014 350 Millionen Franken kosten. Der Bundesrat hat am 13. Mai 2009 einen Rahmenkredit von 169 Millionen Franken für Hochwasserschutzmassnahmen genehmigt. In seiner Botschaft an das Parlament schlägt er zudem einen Verteilschlüssel für die Restkosten vor. Der Beitrag des Bundes wird höchstens 74 Prozent der Investitionen decken. Durch die Ausführung der prioritären Arbeiten sollen potenzielle Schäden in der Höhe von rund 6 Milliarden Franken verhindert werden. Im Rahmen der dritten Rhonekorrektion soll der gesamte Flusslauf von Gletsch bis zum Genfersee - auf einer Länge von 160 Kilometern - saniert werden. Die umfangreichen Arbeiten sollen hauptsächlich die Schäden begrenzen, die bei extremem Hochwasser in der ganzen Ebene entstehen könnten. Die voraussichtliche Dauer der Arbeiten beträgt 25 bis 30 Jahre.

Quelle: www.news.admin.ch vom 13. Mai 2009
14.04.2009
Wie der Klimawandel die Sauberkeit des Grundwassers beeinflusst

Forscher der Universität Basel haben ein Modell entwickelt, mit dem sich vorhersagen lässt, wie sich der Treibhauseffekt auf die Verschmutzung von Karstgrundwasser auswirkt. Ihre Studie wurde in der März-Ausgabe der Fachzeitschrift "Environmental Science & Technology" veröffentlicht. Modellresultate für das untersuchte Grundwassersystem im Kanton Baselland zeigen, dass das Grundwasser durch sommerliche Hitzewellen stärker auf langlebige Schadstoffe wie bestimmte Pestizide anfällig wird. Die Empfindlichkeit für bakterielle Verschmutzungen jedoch nimmt ab. Fallen in kurzer Zeit grosse Mengen an Regen, hat dies den gegenteiligen Effekt: Das Schadstoffrisiko sinkt, die bakterielle Belastung droht hingegen zu steigen.

Quelle: CH-Forschung vom 3. April 2009
08.04.2009
Wie man aus Wasser und Sonne das Gas Wasserstoff gewinnt

Israelischen Wissenschaftlern vom Weizmann-Institut in Rehovot ist möglicherweise ein Durchbruch bei der effizienten Gewinnung von Wasserstoff gelungen. Seit Jahren versuchen Forscher rund um den Globus mithilfe geeigneter Katalysatoren und Licht Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff zu spalten, um auf diese Weise den Energieträger zu gewinnen. Professor David Milstein vom Weizmann-Institut für Organische Chemie berichtet nun von der Entwicklung eines Ruthenium-Katalysators, der in einem dreistufigen Prozess Wasserstoff und Sauerstoff liefert. Bringt man den Katalysator in Wasser, so spaltet er in einem ersten Schritt Wasser (H2O) in Wasserstoff (H) und eine OH-Gruppe. Diese werden an verschiedenen Stellen des Katalysators angelagert. Erhitzt man im zweiten Schritt das Wasserbad auf 100 Grad Celsius, wird der Wasserstoff als Gas freigesetzt. Bestrahlt man den Katalysator schließlich mit Sonnenlicht, wird Sauerstoff abgegeben und das System in den Ausgangszustand versetzt. Der ganze Prozess kann dann von vorne beginnen.

Quelle: Welt Online vom 8. April 2009
08.04.2009
Meerwasserentsalzung ausschliesslich mit Solarenergie

Mit dem HELIOTECH Solar Desalination System kann Meerwasser oder salzhaltiges Brunnenwasser zu sauberem, sofort trinkbarem Wasser aufbereitet werden. Das HELIOTECH-System funktioniert ausschließlich mit Solarenergie: Durch Hochleistungs- Vakuumröhren wird das Meerwasser auf über 1000 Grad erhitzt, verdampft dabei in einem Kondensator und wird keimfrei. Der Wasserdampf wird wieder verflüssigt und in einen entsprechenden Wassertank geleitet. Ein HELIOTECH-System-Modul produziert ca. 50 Liter Trinkwasser pro Tag. Mit dem HELIOTECH-System kann vor allem die Bevölkerung in küstennahen Regionen mit Trinkwasser versorgt werden, die bisher keinen Zugriff auf trinkbares Wasser haben. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO sind dies 1,1 Milliarden Menschen weltweit. Dieses revolutionäre System zur Meerwasserentsalzung gewann den Energy Globe Award for Sustainability 2009 in der Kategorie Wasser und für Deutschland.

Quelle: premiumpresse.de vom 6. April 2009
06.04.2009
CO2 unter der Erde vor allem in Wasser gespeichert

Eine internationale Forschergruppe hat untersucht, wie sich das Treibhausgas Kohlendioxid in unterirdischen Lagerstätten verhält. Dazu nutzten die Wissenschafter Daten von neun Erdgasfeldern in Nordamerika, China und Ungarn, die natürlicherweise viel CO2 enthalten. Die Resultate werden in der neusten Ausgabe des Fachmagazins «Nature» veröffentlicht. Die Forscher fanden heraus, dass das CO2 vor allem im Grundwasser gespeichert ist und nur zu einem geringen Teil in Gesteinen. Das Gas löst sich also im Wasser und verwandelte dieses quasi in Mineralwasser mit Kohlensäure.

Quelle: NZZ Online vom 1. April 2009
02.04.2009
Wasser - "blaues Gold" oder Fata Morgana?

Auch in der Krise pumpen China und USA Milliarden in den Ausbau der Wasser-Infrastruktur. Denn Wasser ist knapp und kostbar. Manche Experten sprechen schon vom "Öl des 21. Jahrhunderts" oder vom "blauen Gold". Der Markt mit dem nassen Gut hat sich zum Milliarden-Geschäft entwickelt. Das jährliche Marktvolumen wird auf 460 bis 480 Milliarden Dollar geschätzt. Die Bank Sarasin geht von jährlichen Zuwachsraten der Branche von durchschnittlich zehn Prozent aus. Große Renditen ließen sich bislang aber mit dem nassen Gut kaum erzielen.

Quelle: boerse.ard.de vom 31. März 2009
31.03.2009
Water Quality and Quantity is a Serious Problem

Almost 2/3 of Europeans consider that the quality of water in their country is a serious problem, according to a special Eurobarometer survey on Europeans' opinion on water issues published by the European Commission. The report also shows that Europeans see the quantity of available water as an equally serious problem. More than a third of Europeans feel that over the last five years the quality of rivers, lakes and coastal waters has deteriorated.

Quelle: European Water News vom 25. März 2009
27.03.2009
Göscheneralpsee: 8 Meter höherer Staudamm?

Der Verwaltungsrat der Kraftwerk Göschenen AG (KWG) hat einen Kredit von 1,6 Millionen Franken für die Planung einer Staudammerhöhung gesprochen. Vorgesehen ist eine Erhöhung des Staudamms des Göscheneralpsees um rund acht Meter, heisst es in einer Mitteilung der Centralschweizerischen Kraftwerke AG (CKW). Der Grund sei, dass das Kraftwerk Göschenen (KWG) mit einem grösseren Wasserspeicher den Strom effizienter produzieren könne. Die Zuflüsse durch die Schneeschmelze lassen laut Mitteilung im Frühsommer den Wasserspiegel stark ansteigen. Dadurch würden die Kraftwerksbetreiber gezwungen, das Wasser auch nachts und an den Wochenenden zur Stromproduktion zu nutzen, obwohl die Nachfrage in diesen Zeiten geringer sei. Mit einem grösseren Speicher würden zusätzliche Wassermengen zurückgehalten und gezielter genutzt werden können. Durch die geplante Dammerhöhung soll der Stauinhalt von 75 Millionen Kubikmetern um 11,6 Millionen Kubikmeter ansteigen. Zudem könne das Kraftwerk Göschenen jährlich Strom für rund 350 Haushalte zusätzlich produzieren.

Quelle: Neue Urner Zeitung Online vom 26. März 2009
12.03.2009
Der Druck auf die Ressource Wasser wächst

In den letzten Jahren hat sich die Trinkwasserversorgung global verbessert, wie einem neuen Bericht der Uno zu entnehmen ist. Doch der Druck auf die Ressource Wasser wächst. Eine wichtige Rolle spielen dabei Bevölkerungswachstum und veränderte Lebensstandards. Der neue Weltwasser-Entwicklungsbericht, an dem 26 Uno-Agenturen mitgearbeitet haben, zeigt anhand zahlreicher Beispiele auf, dass Wasserprobleme das Wachstum stark behindern können. Katastrophen wie Überschwemmungen und Dürren kosten manche Staaten bis zu 14 Prozent ihres Bruttoinlandproduktes, wie Olcay Ünver, der Koordinator des World Water Assessment Programme der Uno, sagt. Auch die alternde Wasserinfrastruktur verursache hohe Kosten.

Quelle: NZZ Online vom 12. März 2009
26.02.2009
Meeresspiegel steigt schneller

Die Meeresspiegel könnten bis zur Jahrhundertwende um bis zu 1,50 Meter ansteigen. Ganze Landstriche würden vom Wasser verschluckt. Die jahrtausendealten Gletscher der Antarktis schmelzen deutlich schneller als bislang angenommen. Die Folge könnte ein beispielloser Anstieg des Meeresspiegels sein, erklären internationale Wissenschaftler. Anders als angenommen erwärmt sich demnach der gesamte westliche Teil des Kontinents. Experten gingen bisher davon aus, dass vor allem der Antarktis-Ausläufer Richtung Südamerika betroffen wäre, so der Bericht anlässlich des Internationalen Polarjahres 2007/2008. Zu erwarten sei ein Anstieg zwischen einem und 1,50 Metern, sollte die antarktische Eisfläche zusammenbrechen, warnte Colin Summerhayes vom in Großbritannien ansässigen Scientific Committee on Antarctic Research. Der Weltklimarat (IPCC) hatte 2007 erklärt, mit zunehmender Erwärmung könnte der Meeresspiegel bis Ende des Jahrhunderts um 18 bis 58 Zentimeter steigen.

Quelle: Focus Online vom 25. Februar 2009
19.02.2009
Enzym-Chip "schmeckt" über 100 Giftstoffe aus Wasser heraus

Trinkwasserqualität wird häufig mit Bioindikatoren gemessen - darunter auch lebenden Tieren wie Fischen, deren Reaktion auf die Wasserproben Rückschlüsse auf mögliche Verunreinigungen bzw. das Vorhandensein von Giften zulässt. Löst das Verhalten der Tiere Alarm aus, werden detailliertere Analysen veranlasst. Eine kompaktere Methode entwickeln Forscher von Siemens Corporate Technology: Sie wollen mit einem einzigen Sensor Wasser vollautomatisch auf über 100 Giftstoffe untersuchen. Der Chip spreche sowohl auf Insektizide als auch auf chemische Kampfstoffe an, hieß es in einer Mitteilung. Die Wissenschafter setzen für ihren Sensor das Enzym Acetyl-Cholin-Esterase (AchE) ein, das in der Natur bei der Übertragung von Nervenreizen eine Schlüsselrolle spielt. Das Enzym ist auf einem Chip fixiert und arbeitet im Normalzustand, also ohne die Anwesenheit von Giften, mit maximaler Aktivität. Dieser Vorgang erzeugt über eine Reaktionskette elektrischen Strom. Falls Giftstoffe wie organische Phosphate, Carbamate oder Nervengase in der Wasserprobe sind, blockiert das Enzym. Damit kann die Reaktionskette nicht ablaufen, und der Stromfluss nimmt messbar ab.

Quelle: derStandard.at vom 18. Februar 2009
18.02.2009
Förderbeiträge 2009 für Kleinwasserkraftprojekte

Seit 2002 unterstützte das Programm Kleinwasserkraftwerke des Bundesamtes für Energie beinahe 500 Kleinwasserkraftprojekte mit Beiträgen an Grobanalysen und Vorstudien. Eine Studie soll nun zeigen, wie sich diese Projekte entwickelt haben. Die Resultate werden bis zum Sommer erwartet. Allein 2008 wurden wieder fast 70 Grobanalysen und 30 Vorstudien ausgelöst. Die potenzielle Jahresproduktion dieser Projekte beträgt über 93 GWh und die totale Anschlussleistung fast 26 MW. Im laufenden Jahr werden nun die Selektionskriterien für Vorstudien verschärft. Es wird nur noch einen Vergabetermin geben, welcher voraussichtlich im Mai oder Juni zu liegen kommt. Grobanalysen (Machbarkeitsstudien) jedoch werden wie bisher unterstützt.

Quelle: Newsletter Programm Kleinwasserkraftwerke vom 17. Februar 2009
16.02.2009
Damit die (Kunst-)Schneeproduktion nicht ins Wasser fällt

Nicht nur Wintersportorte, sondern auch Beschneiungssysteme müssen für den Klimawandel gerüstet sein: Eine wirtschaftliche und energieeffiziente Beschneiung ist nur bei Minustemperaturen möglich. Die Technik macht jedoch grosse Fortschritte – neue Systeme produzieren bei höheren Temperaturen und verbrauchen dabei weniger Energie.

Quelle: CH-Forschung vom 16. Februar 2009
13.02.2009
Neues Wasserkraftwerk vom Volk nicht goutiert

In der Gemeinde Bergün im Albulatal ist ein neues Kraftwerk mit Gesamtkosten von 85 Millionen Schweizer Franken abgelehnt worden. Der Entscheid wurde von der Bergüner Gemeindeversammlung gefällt, ausschlaggebend war der Naturschutz. Das Planungsgremium um die Nordostschweizer Kraftwerke und dem Schweizer Energiekonzern Axpo akzeptiert den demokratischen Entscheid und stellt per sofort sämtliche Arbeiten ein. Der Bergkanton Graubünden gilt als Wasserschloss der Schweiz, er produziert einen Fünftel der Elektrizität aus Wasserkraft der Schweiz. Schon in der Vergangenheit wanderten Pläne für grosse Kraftwerksprojekte (Greina, Curciusa) wieder in die Schublade. Der finanziell angeschlagenen Gemeinde hätte das Kraftwerk jährlich etwas eine halbe Million Schweizer Franken an Wasserzinsen und Steuern in die Kasse gespült. Nun hofft sie auf staatliche Entschädigung, wie sie auch anderen Gemeinden bei Verzicht auf Grossprojekte zugestanden wurde.

Quelle: alpMedia Newsletter 03/09 vom 12. Februar 2009
13.02.2009
Canada: Great Lakes not enough to quench water shortage

Even the Great Lakes aren't great enough to sustain North Americans' reckless water use in the event of a continentwide water shortage, according to a new report. The report — titled Sentinels of Change and set for release in Friday's edition of Science — suggests the Great Lakes' scant renewal rates would not provide enough water to get through a full-blown crisis.

Quelle: WaterSISWEB vom 13. Februar 2009
12.02.2009
Wassergewinnung aus Luft

Die Atmosphäre ist, dank ihrer Feuchtigkeit, ein riesiges Süsswassermeer. Mithilfe eines neuen Verfahrens lässt sich diese Ressource anzapfen. "Wir leben in einer Art verdünntem Ozean", erklärt der israelische Unternehmer Etan Bar. Nur zwei Prozent der Wassermenge in der Atmosphäre sind in Wolken gebunden, die restlichen 98 Prozent sind Luftfeuchtigkeit. Riesige "atmosphärische Flüsse" transportieren etwa 165 Millionen Kilogramm Wasser pro Sekunde aus den Tropen, wo die Verdunstung aus den Meeren am größten ist, in die gemäßigten Breiten. Ein Kubikkilometer Luft enthält zwischen 10 000 und 40 000 Tonnen Wasser. Ein gewaltiges Potenzial, um den Durst von Millionen Menschen in trockenen Gebieten zu stillen.

Quelle: GEO.de vom 12. Februar 2009
03.02.2009
Uri will 2000-Watt-Gesellschaft

Die Gesamtenergiestrategie Uri stellt auf die vier Pfeiler Energienutzung, erneuerbaren Energien, Wasserkraft und Stromversorgung ab. Mit der Anstrebung einer sogenannten 2000-Watt-Gesellschaft soll der Energieverbrauch eingedämmt werden. Mit der vermehrten Nutzung von einheimischen und erneuerbaren Energien soll die Energieproduktion erhöht werden.

Quelle: Baudirektion Uri, Amt für Energie vom 3. Februar 2009
30.01.2009
In 20 Jahren geht uns das Wasser aus

Das WEF in Davos hat vor einem Zusammenbruch der weltweiten Wasserversorgung gewarnt. In weniger als 20 Jahren werde Wassermangel möglicherweise zu Ernteausfällen führen, die den derzeitigen Ernten in ganz Indien und in den USA entsprechen.
Das geht aus einem Bericht des Weltwirtschaftsforums hervor. In vielen Weltregionen werde Wasser verschwendet, die Preise für Trinkwasser seien oftmals zu niedrig veranschlagt. «Die Welt kann in der Zukunft nicht einfach weiter so mit Wasser umgehen wie in der Vergangenheit, andernfalls bricht das Wirtschaftssystem zusammen», warnte der Bericht. Die Autoren kritisieren, dass in den USA knapp 40 Prozent des Wasserverbrauchs auf die Energieerzeugung zurückgehe, in der Europäischen Union immerhin 31 Prozent.

Quelle: 20 Minuten Online vom 30. Januar 2009

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29.01.2009
Windfang zur Verlangsamung der Gletscherschmelze

Um die Gletscherschmelze partiell zu verlangsamen wird seit einigen Jahren das Abdecken von Gletschereis mit Folien praktiziert. Nun experimentieren Geographie-StudentInnen der Mainzer Universität/D mit einer neuen Technik, um das Abschmelzen von Gletschern zu verlangsamen. So wurde im Sommer 2008 am bereits stark in Mitleidenschaft gezogenen Rhône-Gletscher in den Walliser Alpen ein etwa 15 Meter langer und drei Meter hoher Windfang errichtet. Damit wurden die kalten Fallwinde, die ansonsten ungehindert ins Tal abfliessen, abgebremst und aufgestaut. Die Auswertung der Lufttemperaturwerte habe gezeigt, dass die oberflächennahe Lufttemperatur um bis zu drei Grad Celsius gesenkt werden konnte.

Quelle: alpMedia Newsletter 02/09 vom 29. Januar 2009
29.01.2009
Staudammprojekt im Piemont stösst auf Widerstand

Bei den insgesamt sechs grossen Damm-Projekten in den Piemontesischen Alpen sorgt vor allem der geplante Staudamm in Val Sessera/I für Unmut bei den örtlichen Körperschaften. Das Bauvorhaben hätte beträchtliche Umweltschäden für das ökologisch sensible Hochtal zur Folge, welches auch ein Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung der EU ist. Die Talsperre soll eine Höhe von 80 m erreichen und einen See mit einem Fassungsvermögen von 7 Mio. Kubikmeter aufstauen. Die Baukosten werden auf 170 Mio. Euro veranschlagt. Die Provinz Biella, die örtlichen Gemeinden und ihre Zusammenschlüsse leisten Widerstand gegen das Projekt. Nach ihrer Ansicht wäre eine effizientere Nutzung der bestehenden Anlagen sinnvoller als das neue Bauvorhaben.

Quelle: alpMedia Newsletter 02/09 vom 29. Januar 2009
28.01.2009
Aargau: Online-Karten im Dienst des Hochwasserschutzes

Mit der Gefahrenkarte Hochwasser erhalten Gemeinden, Planer und Architekten zuverlässige Entscheidungsgrundlagen für einen optimalen Hochwasserschutz. Jetzt ist die Hochwassergefährdungssituation für mehrere Gebiete im Kanton Aargau auf dem Geoportal des Kantons online verfügbar. Seit 2005 arbeiten die Fachleute im Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) und in der Fachstelle Elementarschadenprävention der Aargauischen Gebäudeversicherung mit Hochdruck an der Erstellung einer Gefahrenkarte Hochwasser für den Aargau. Diese detailliert und parzellengenau auf, welche Gefährdung für die Siedlungsgebiete von unseren Fliessgewässern ausgeht. Die Auswertungen für die noch fehlenden Kantonsgebiete sind zurzeit noch in Arbeit. Ziel ist es, bis Mitte 2010 sämtliche Gefahrenkarten des Kantons auf dem Internet zur Verfügung zu stellen.

Quelle: azonline.ch vom 28. Januar 2009
16.01.2009
Auch hochgelegene Himalaja-Gletscher schmelzen

Gletscheruntersuchungen eines internationalen Teams um Natalie Kehrwald von der Ohio State Universität zeigen, dass auch Hochgebirgsgletscher unter dem Klimawandel leiden. Im Eis diverser Gletscher sind zwei radioaktive Schichten, stammend aus den Atombombentest der 50er und 60er Jahre nachzuweisen. Diese fehlen aber im Naimona'nyiist, einem der höchsten Gletscher des Himalaja auf über 6000 m.ü.M. Möglicher Grund ist ein Massenverlust an Eis seit den späten 1950er Jahren. Sollten auch hochgelegene Gletscher in grösserem Ausmass schrumpfen, hätte dies weit reichende Konsequenzen für die Wasserversorgung einer halben Milliarde Menschen in Südostasien.

Quelle: alpMedia Newsletter 01/09 vom 15. Januar 2009
16.01.2009
Unterschiedliche Sichtweisen zu Kunstschnee

Der SNTF, der nationale Verband der Seilbahnen in Frankreich, lancierte jüngst eine Kampagne für eine bessere Akzeptanz von Kunstschnee. Weil in der Öffentlichkeit viele falsche Meinungen kursierten, kommuniziert der Verband diese Wintersaison auf Plakatwänden und einer interaktiven Webseite seine Sicht rund um das Thema Kunstschnee. Umweltverbände wie Mountain Wilderness oder CIPRA Frankreich teilen diese Sicht der Dinge vielfach nicht und haben dazu eine gemeinsame Stellungnahme verfasst (http://www.mountainwilderness.fr).
Während der SNTF beispielsweise betont, Kunstschnee sei nichts als Wasser und Luft, machen die Umweltverbände darauf aufmerksam, dass für die Beschneiung von Pisten zumeist grosse Eingriffe in Natur und Landschaft nötig sind - Planierungen von Pisten, Installationen von Leitungen oder Anlage von Speicherseen. Und da die Umweltverbände im Gegensatz zum SNTF nicht der Meinung sind, dass die Produktion von Kunstschnee in Frankreich bereits jetzt strikten Regeln unterliegen würde, machen sie auch gleich konkrete Vorschläge, welche Regelungen in Zukunft von Nöten wären.

Quelle: alpMedia Newsletter 01/09 vom 15. Januar 2009
16.01.2009
Ökonomische Bewertung von Schutzmassnahmen gegen Naturgefahren

Wie viel Schutz vor Naturgefahren möchte die Bevölkerung und was ist sie bereit dafür auszugeben? Dieser Frage ist eine Studie des Schweizerischen Schnee- und Lawinenforschungsinstitut nachgegangen, welche versuchte den ökonomischen Wert der Dienstleistung "Gefahrenschutz" zu beziffern. Um die Nachfrage nach diesem öffentlichen Gut zu bestimmen, haben 450 zufällig ausgewählte SchweizerInnen hypothetische Schutzszenarien für Strassen im Schweizer Berggebiet bewertet. Resultat: Durchschnittlich waren die Befragten bereit, einen privaten Beitrag von 22 Franken zu leisten, um den Schutz über die nächsten 20 Jahre auf dem heutigen Niveau zu erhalten. Aufsummiert über die gesamte Bevölkerung ergibt sich daraus eine Zahlungsbereitschaft von etwa 12,5 Millionen Franken pro verhinderten Todesfall.

Quelle: alpMedia Newsletter 01/09 vom 15. Januar 2009
14.01.2009
Wichtiger Erfolg für Trinkwasserschutz in Europa

"Mit der heutigen Entscheidung des Europäischen Parlaments dürfen zukünftig für Umwelt und Verbraucher besonders schädliche Pestizide in Europa nicht mehr zugelassen werden. Das ist ein Meilenstein für den europäischen Ressourcenschutz", sagte Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer Wasserwirtschaft des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, zur heutigen Verabschiedung des EU-Pestizidpaketes durch das Europäische Parlament. Das Paket besteht aus einer neuen EU-Richtlinie und einer europäischen Verordnung, mit denen EU-weit einheitliche Zulassungsregelungen für Pflanzenschutzmittel und die Verringerung des Risikos bei deren Einsatz verbunden sind.

Quelle: www.bdew.de vom 13. Januar 2009
09.01.2009
Naturschutzzone und Gewässerraumzone

Der Regierungsrat des Kantons Obwalden verabschiedet den Entwurf einer Schutz- und Nutzungsplanung, bestehend aus dem Schutzplan, dem Pflegeplan sowie dem Reglement zum Schutz und zur Nutzung der Naturschutzzone Hanenried und der Gewässerraumzone Kleine Melchaa in erster Lesung und gibt ihn zur Anhörung frei.

Quelle: Kanton Obwalden Online vom 8. Januar 2009
06.01.2009
Bauern sind um Ökologie bemüht

Die Luzerner Bauern wehren sich gegen die Vorwürfe des kantonalen Fischereiverbandes (FKL) im Zusammenhang mit den vielen Gewässerverschmutzungen im letzten Jahr. «Wir sind darum bemüht, die Landwirte auf das Thema Gülle zu sensibilisieren und die Zahl der Unfälle zu senken», sagt Josef Scherer vom Luzerner Bauernsekretariat. Letztes Jahr gingen 33 der 46 Fälle von Gewässerverunreinigungen im Kanton Luzern auf das Konto der Landwirtschaft. Der FKL hatte dies als «einsamen Rekord der Zerstörung» bezeichnet. Laut Scherer seien die vielen Unfälle natürlich bedauerlich. Zudem bedeuteten sie für die Bauern einen grossen Imageschaden. Von einem Ka­tastrophenjahr könne aber ­keine Rede sein: «Die Zahl entspricht dem langjährigen Durchschnitt.»

Quelle: www.20min.ch vom 5. Januar 2009
06.01.2009
Letztmalige Zusicherung von Kantonsbeiträgen an Abwasseranlagen

Der Urner Regierungsrat hat letztmals an verschiedene Abwasseranlagenprojekte von Gemeinden und Abwasser Uri Kantonsbeiträge zugesichert. Die in Aussicht gestellten Beitragsleistungen belaufen sich auf insgesamt Fr. 19'583'131.--. Die Zusagen erfolgten im Rahmen des Übergangsrechts nach kantonalem Umweltgesetz KUG. Dieses sieht für eine kurze Übergangszeit noch Subventionierungen nach bisherigem Recht vor. Mit Blick auf das Verursacherprinzip wurden die Beiträge an projektspezifische Fristen geknüpft. Sie verfallen, sofern die Projekte nicht innert Frist ausgeführt werden.

Quelle: Kanton Uri vom 23. Dezember 2008
05.01.2009
Ist die Schweiz eine Wüste?

Der Klimawandel und die damit verbundene Trockenheit stellt auch die Schweizer Bauern vor neue Herausforderungen. In den letzten fünf Jahren häufen sich in der Schweizer Landwirtschaft Klagen wegen Ernteausfällen als Folge der Trockenheit. Aus Wassernot renovieren Walliser Berggemeinden daher Jahrhunderte alte Wasserleitungen, sogenannte Suonen. Der Bündner Bauernverband schlug vor anderthalb Jahren Alarm. In verschiedenen Gebieten sei es aufgrund der Trockenheit in den letzten Jahren zu grossen Ertragsausfällen gekommen. Nun will der Bauernverband in Bewässerungsanlagen investieren. Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat nach dem Hitzesommer 2003 reagiert. Im Jahr 2006 führte es eine Umfrage über den Stand der Bewässerungseinrichtungen in allen Kantonen durch. Der Klimawandel erfordere bessere Kenntnisse über die in der Schweiz praktizierte Bewässerung, stellte das BLW fest. Die meisten inzwischen erfassten Daten beruhten weiterhin auf Schätzungen, die aber zuverlässiger seien als die bisherigen des BLW, heisst es in dem von Michael Weber und Andreas Schild verfassten Bericht zur Umfrage. Nach Angaben der Kantone werden in der Schweiz insgesamt rund 38 000 Hektaren regelmässig und 12 000 Hektaren gelegentlich bewässert. Da verschiedene, auch bedeutende Kantone keine Angaben machten, schätzt das BLW, das mindestens weitere 5000 Hektaren regelmässig bewässert werden. Das BLW geht daher von einem gesamten Wasserbedarf von 144 Mio. Kubikmeter für ein durchschnittliches Trockenjahr aus, in dem eine Fläche von rund 55 000 Hektaren bewässert wird. Das BLW rechnet in den nächsten Jahren mit einem Anstieg des Wasserverbrauchs für Bewässerungen auf rund 170 Mio. Kubikmeter oder ungefähr 15 Prozent des Trinkwasserverbrauchs der Schweiz. Aufgrund der Umfrage haben betroffene Kantone mit Unterstützung des BLW inzwischen eine Studie zum gleichen Thema gestartet. Die Kantone und das BLW wollen damit eine objektive und für die ganze Schweiz anwendbare Grundlage schaffen zur Beurteilung von Bewässerungsprojekten und deren Beitragsberechtigung.

Quelle: www.20min.ch vom 3. Januar 2009
05.01.2009
Katastrophen-Jahr für Luzerner Fische

Wie der Fischereiverband des Kantons Luzern mitteilte, sei Luzern schon immer einer der Kantone mit den höchsten Gewässerverunreinigungen «aber mit der Statistik 2008 bricht Luzern alle Rekorde», so der Verbandspräsident Franz Häfliger. Amtlich seien 46 Verunreinigungen registriert worden. Dazu komme jedoch eine Dunkelziffer, weil nicht alle Fälle gemeldet würden. Von den 46 Unfällen sind 33 infolge auslaufender Gülle der Landwirtschaft zuzuschreiben. Am stärksten betroffenen sind die Regionen Seetal, Rottal, Wiggertal, Hinterland und Sempachersee.

Quelle: Zisch Neue Luzerner Zeitung online vom 4. Januar 2009
05.01.2009
66 Millionen mehr für den Hochwasserschutz

In Übereinstimmung mit der Luzerner Standesinitiative hat der Luzerner Nationalrat Ruedi Lustenberger im Oktober 2008 eine Motion eingereicht. Er beauftragte den Bundesrat, genügend Geld zu sprechen, damit der Bund seinen Verpflichtungen gegenüber den Kantonen nachkommen kann. Bundesrat und Nationalrat unterstützen den Vorstoss, wie die CVP des Kantons Luzern mitteilt. Für 2009 sollen demnach zusätzlich 66 Mio. Franken für den Hochwasserschutz und Naturgefahrenbereich eingesetzt werden. Lustenberger ist erfreut, dass der Bundesrat auch den Rahmenkredit 2008-2011 aufstocken will: «Bis 2011 sollen rund 220 Mio. Franken mehr für den Hochwasserschutz und den Schutz vor Naturgefahren investiert werden.» Dank den höheren Bundesmittel können im Kanton Luzern einige Projekte schneller umgesetzt oder in Angriff genommen werden.

Quelle: Zisch Neue Luzerner Zeitung online vom 30. Dezember 2008

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